Der Gipfel liegt genau auf der Staatsgrenze zwischen dem Schweizer Kanton Graubünden und der italienischen Provinz Sondrio. Oberhalb vom Umbrailpass.

Vom Parkplatz am Umbrailpass geht der Weg über Wiesengelände nur wenig steil bergauf. Am Wegesrand stehen immer wieder Überreste militärischer Gebäude aus dem 1. Weltkrieg. Nach 30 bis 40 Minuten endet das Wiesengelände und ich erreiche den Felsaufbau des Piz Umbrail.

Nun wird der Weg ein wenig steiler und ich überquere die schuttreiche und rutschige Ostflanke. Am oberen Ende ist der Weg mit einigen Ketten gesichert. Auf dem Grat angekommen wird dann der Weg wieder ein wenig flacher. Ein paar kleinere pickelharte Schneefelder musste ich überqueren und schon ist das Gipfelkreuz zusehen.

Oben angekommen ist die Aussicht unbezahlbar. Man sieht weit nach Italien hinein und in die Schweizer Hochalpen.

Nun warte ich auf den Sonnenuntergang.

Dann ist es soweit! Unglaublich diese verschiedenen Farben wenn die Sonne runter geht.

Danach wurde es langsam frisch, ich nehme die Stirnlampe hervor und gehe den gleichen Weg hinunter. Bei den steilen Passagen wo mit Ketten gesichert ist, muss ich ein bisschen vorsichtig sein.
Schwierigkeiten: Gemütliche und einfacher Weg auf den Gipfel ohne besondere Schwierigkeiten über den markierten Wanderweg. Perfekt für einen Sonnenuntergang. 500 Höhenmeter rauf und runter Gesamtzeit in gemütlichen 2.5 Stunden