Steinschlaghorn (2320 m.ü.M) + 2 Gipfel auf dem Niesegrat

Für heute habe ich mir vorgenommen, über der Niesenkette drei Gipfel zu überschreiten. Eigentlich ist es schon viel zu heiss für diese Tour. Auf den höheren Gipfeln liegt jedoch noch zu viel Schnee. Die drei Gipfel kann man bereits vom Bahnhof in Frutigen aussehen.


13. Juni 2026


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Da ich heute wieder einmal viele Höhenmeter zu absolvieren habe, kann ich sehen, wie es fitnessmässig um mich steht. Als ich beim Bahnhof in Frutigen (780 m) losmarschiere, ist es noch angenehm kühl. Doch schon bald heizt es auf. Dem Leimbach entlang steige ich auf einem steilen Zickzackweg nach oben.


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Nun geht es dem Teersträsschen entlang zur Tussweid, wo ich auf den markierten Bergweg stosse. Diesem folge ich bis zur Alp Gunggstand (1'981 m) am Fusse des Steischlaghorns.


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Auf einem angenehm angelegten Weg mit vielen Serpentinen erreiche ich schliesslich problemlos den Gipfel des Steischlaghorns (2'321 m), von wo ich bereits einen Teil des weiteren Gratverlaufs einsehen kann. Kurze Zeit später habe ich den ersten Gipfel des Tages erreicht.


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Fünf Minuten Pause, dann geht es weiter. Die Insekten auf dem Gipfel sind so lästig, dass ich überhaupt keine Lust habe, länger zu bleiben. Deshalb mache ich mich rasch auf den Weiterweg.


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Nun wird es etwas alpiner. Der blau-weiss markierten Route entlang erreiche ich mit einigen einfachen Kraxelpassagen und ein paar ausgesetzten Stellen den Gipfel des Tschipparällehorns (2'397 m).


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Gemütlich geht es nun über den grasigen und einfachen Grat hinüber zum Mäggisserehorn (2'348 m), wo ich endlich eine Pause einlege. Die Insektenplage ist auf dem dritten Gipfel deutlich weniger schlimm, sodass ich meine Pause richtig geniessen kann.


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Jetzt wird nur noch abgestiegen. Es geht extrem steil hinunter. Ich glaube, meine Knie sind froh, wenn ich wieder in Frutigen bin. Beim Mägisserenegg (1'609 m) steige ich ziemlich direkt der Falllinie entlang nach Frutigen ab.


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Schwierigkeiten:
• Aufstieg Steischlaghorn: T3
• Grat Tschipparällehorn – Mäggisserehorn: T4
• Abstieg Mäggisserehorn: T3


Fazit:
Eine super Tour, die sich besonders im Frühling oder Herbst eignet, wenn auf den höheren Bergen noch Schnee liegt.