Hütte des Monats August - Halleranger Alm 1771 m.ü.M

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Hütte des Monats – August
Halleranger Alm


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Lage:

Im Herzen des Karwendelgebirges in Tirol, Österreich. Die Alm befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Absam, eingebettet im Lafatschertal am Talschluss des Hinterautals.


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Zugang:

Aus dem Hinterautal:

Der lange Zustieg führt vom Parkplatz Karwendeltäler in Scharnitz durch das gesamte Hinterautal, vorbei am Isarursprung.
Reine Wanderzeit: ca. 5–6 Stunden.

Aus dem Halltal:

Die kürzere, aber alpine Variante von Süden.
Vom Parkplatz bei den Herrenhäusern im Halltal geht es über das Issjöchl und das Lafatscher Joch zur Alm.
Gehzeit: ca. 3 Stunden.


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Tourenmöglichkeiten ab der Alm:

  • Sunntigerspitze (2.321 m ü. M.): Mittelschwere, sehr lohnende Tour. Der Weg führt am Melzerdenkmal vorbei zum Grat und anschließend unschwierig auf den Gipfel. Gehzeit: ca. 1,5 Stunden.
  • Speckkarspitze (2.621 m ü. M.): Der alpine Klassiker direkt vor der Haustür. Anspruchsvolle Bergtour über das Lafatscher Joch. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind im steilen Schutt- und Felsgelände unbedingt erforderlich. Gehzeit: ca. 3 Stunden.
  • Birkkarspitze (2.749 m ü. M.): Die Königstour. Zuerst der Abstieg ins Hinterautal zur Kastenalm (ca. 1.220 m), danach der lange Aufstieg mit rund 1.500 Höhenmetern durch die Birkkarklamm und später über den Schlauchkarsattel zum Westgrat des Gipfels. Gehzeit: ca. 6 Stunden.

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    Hütte zu Hütte:

  • Pfeishütte (2.022 m ü. M.): Über das Lafatscher Joch und den landschaftlich beeindruckenden Wilde-Bande-Steig. Mittelschwere Bergwege queren mehrere Schuttreisen. Gehzeit: ca. 3 Stunden.
  • Bettelwurfhütte (2.077 m ü. M.): Der Weg führt südwärts über das Lafatscher Joch und quert die gewaltigen Südflanken der Speckkarspitze. Gehzeit: ca. 2,5 Stunden.
  • Karwendelhaus (1.765 m ü. M.): Sehr lange, hochalpine Königsetappe über den Schlauchkarsattel und vorbei an der Birkkarspitze. Nur bei sicherem Wetter zu empfehlen. Gehzeit: ca. 9 Stunden.

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    Übernachtung:

    Betten & Appartements:

    2 Alm-Appartements und 28 Betten. Ein eigener Hüttenschlafsack ist für die Zimmerübernachtung nicht erforderlich.

    Matratzenlager:

    Weitere 40 Schlafplätze stehen im Gemeinschaftslager bereit.

    Ausstattung:

    Den Gästen stehen Waschräume und Duschen zur Verfügung.


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    Verpflegung:

    Die Halleranger Alm bietet eine herzhafte, gutbürgerliche Küche mit regionalen Produkten aus eigener Landwirtschaft und Jagd.

    Warme Küche:

    Den ganzen Tag über gibt es warme, traditionelle Almspeisen.

    Eigene Produkte:

    Das Rindfleisch stammt aus eigener Zucht, Wildspezialitäten aus der hauseigenen Jagd.

    Weitere Zutaten:

    Milchprodukte und weitere Lebensmittel stammen von regionalen Partnern.


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    Verpflegungsoptionen für Übernachtungsgäste:

    Man kann zwischen Halbpension oder à la carte wählen. Für mich als riesigen Knödelfan gab es als Vorspeise eine Speckknödelsuppe und als Hauptgang Kaspressknödel mit Salat.


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    Frühstück:

    Beim Frühstück kann man zwischen drei verschiedenen Varianten wählen. Ich habe mich für das Bauernfrühstück entschieden, mit Spiegelei, Brot und Speck.


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    Die Gaststube:

    Urchig, gemütlich und genau so, wie man sich eine echte Alm vorstellt.


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    Fazit:

    Ein echtes Schmuckstück! Dieser Ort, die weltbesten Kaspressknödel und die Gemütlichkeit nach einer langen Tour machen die Halleranger Alm zu einem fantastischen Ausflugs- und Übernachtungsziel.


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    Besonderes:

    Die Zimmer befinden sich im Gästehaus, das etwas unterhalb der Alm liegt.


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    Wissenswertes:

    Die Halleranger Alm ist Etappenort der Fernwanderwege Adlerweg und München–Venedig.
    Nur fünf Minuten von der Alm entfernt befindet sich das Hallerangerhaus.
    Mehr Infos findet ihr auf der Website der Halleranger Alm.
    https://www.halleranger-alm.at/