Der Hirnichopf liegt im Kanton Solothurn, zwischen Oberbeinwil im Süden und Nunningen im Norden.
Es handelt sich um einen Hügelkamm; sein höchster Punkt befindet sich am südwestlichen Ende. Für mich zählt der "Hirni" nicht zu den klassischen Gipfeln.

Von Zuhause in Nunningen geht es auf gut markiertem Weg Richtung Portiflue. Ich nehme den direkten Weg, steil die Straße hinauf, über Zmettlen und Bränte.

Weiter geht es in den Wald hinein, wo nun eine Forststraße hinaufführt. Unterhalb der Portiflue verläuft der Weiterweg.

Nun geht es etwas abwärts, dann wieder aufwärts bis zum Abzweiger Voggel, wo ich über den Bergweg zum Nunnigerberg steuere.
Ich liebe dieses Teilstück – was für schöne Wälder wir doch hier Zuhause haben!

Angekommen auf dem Nunnigerberg – was für ein Ambiente! Diese Ruhe, das Zwitschern der Vögel... Da ich meistens nach Feierabend hier oben bin, ist man am Abend meist allein unterwegs.

Jetzt geht es weiter zum nächsten Highlight – dem Hirnichopf. Ich nehme die Route von Süden nach Norden. Der Weg über den Grat ist abwechslungsreich und verspricht viel Genuss!
LIEBE NUNNIGER, ORTSKUNDIGE, FACHWISSENDE UND TOURENLIEBHABER:
Da schon mehrfach unwissend spekuliert wurde:
Die Tour startet IMMER zu Fuß von Zuhause im Dorf Nunningen.

Der Weiterweg vom Nunnigerberg führt über Wiesen in den Wald hinein, bis zum Abzweiger Hirnichopf.

Es geht steil hinauf – anfangs über Tritte, dann entlang des Grats. Auch Serpentinen hat der Weg zu bieten. Teilweise ist es recht abschüssig, da viele Bäume und Äste den Pfad bedecken, sieht man im Frühling kaum, dass man direkt einer Felskante entlangläuft.
Für mein Projekt „100x im Jahr 2025 hier oben stehen“ ist mein Plan: 2 – 4 Mal pro Woche.

Der Grat zieht sich in die Länge, mit stetigem Auf und Ab. Nach einem letzten Gegenanstieg sehe ich den schönen Baum – und weiß: Ich bin am „Hirni“!

Am Bänkli mache ich eine Pause – manchmal sieht man bis zu den Alpen, oder es gibt einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Der Abstieg führt auf der anderen Seite hinunter – im Bergsteigerjargon nennt man das eine Überschreitung.
Der Weg geht ziemlich steil hinunter, bis man wieder auf den Forstweg trifft. Dann einfach dem Weg am Zingelberg entlang folgen, bis man beim Voggel ankommt. Ab hier geht’s auf demselben Weg wie beim Aufstieg zurück.

Schwierigkeiten:
T3 nur für den Abschnitt entlang des Grats zum Hirnikopf. Ansonsten T1 und T2.
Bei Nässe ist der Grat heikel.
Weiterwege:
Es gibt viele Varianten zum Hirnichopf – beim nächsten Mal nehme ich euch mit über das Schloss Gilgenberg, die Ibachfälle, die Sigbachfälle und St. Fridli.
Route:
Meine typische Feierabendrunde, die ich zu 90 % genau so gehe:
- Nunningen – Bränte – Voggel – Nunnigerberg: T1, ca. 50 Min.
- Nunnigerberg – Abzweig Hirnichopf – Grat – Hirnichopf: T3, ca. 40 Min.
- Hirnichopf – Zingelberg – Voggel – Portiflue – Bränte – Nunningen: T2, ca. 1 Std.
Gesamtzeit: ca. 2,5 Std.
Gesamtaufstieg: 520 Hm
Gesamtabstieg: 520 Hm
Distanz: 9 km