Beim Gipfel handelt es sich um einen markante Schiefer-Schutt-Berg hoch über dem Albulapass im Graubünden. Die vier Grate lassen den Gipfel als Pyramide erscheinen.

Der erste Teil des Aufstieges erfolgt vom Albulapass über den gemütlichen Hüttenweg (Es - cha Hütte) hoch zur Fuorcla Gualdauna. Danach quere ich ohne grossen Höhengewinn das obere Val d'Es-cha bis zum Wegweiser. Über die Wiesenlandschaft wo die Kühe am Grasen sind, geht es weiter über einen gemütlichen Pfad Bergweg.

Weiter halte ich mich links und folge der Markierung in Richtung Fuorcla Pischa. Anfangs führt der Wanderweg mit mässiger Steigung das schöne Hochtal hinauf. Dabei habe ich immer den markanten Piz Blaisun im Blick. Danach sind große Schneefelder zu überqueren bevor ich die aussichtsreiche Fuorcla Pischa erreiche.

Von der Fuorcla Pischa geht es auf Wegspuren, sehr steil in vielen kleinen Serpentinen den schuttigen Nordgrat hinauf. Den Aufstieg im weichen Schieferschutt finde ich recht mühsam. Ich denke mir schon, dass wird eine Rutschpartie am Abstieg. Knapp unterhalb des Gipfels treffe ich auf ein grosses Schneefeld. Dieses kann ich linksseitig umgehen und stehe kurze Zeit später am höchsten Punkt des Piz Blaisun 3200 m.ü.M.

Am aussichtsreichen Gipfel mit einer schönen Rundumsicht komme ich ins Staunen.

Nach kurzer Gipfelpause und Relaxen mache ich mich auch gleich an den Abstieg.

Die extrem steile Route bergab geht viel besser als gedacht. Ich gehe danach den selben Weg hinunter, mit kurzem Abstecher zur Es-cha Hütte.

Schwierigkeiten: Bis zum Fuorcla Pischa markiert, danach am Gipfelhang deutliche Weg Spur, aber nicht markiert. Sehr anstrengend, sehr steil, da kommt der Spruch 'steil ist geil' zum Vorschein.
1000 Höhenmeter rauf und runter in Guten 6.5 bis 7 Stunden