Margelchopf 2164 m.ü.M - mit winterlichem Kraxelspass

Der Gipfel ist in der Nebenkette der Alviergruppe im Schweizer Kanton St. Gallen, mit einer eindrücklichen Aussicht, in das Rheintal

Ich starte meine Schneeschuhtour beim Berghaus Malbun, ich studiere schon mal die Speisekarte beim Parkplatz, da werde ich nach der Tour einkehren.

Zuerst geht es nun zum Margelchopf. Der unbenutzen Skipiste entlang, bringen mich die ersten Höhenmeter nach oben. Weiter geht es durch ein Waldstück hinauf zum Obersäss.

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Ab hier wird es nun ein wenig steiler. Mit den Schneeschuhen kann ich direkt den steilen Schneehang bergauf gehen.

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Ich mache noch kurz einen Abstecher zum Hanenspil Gipfel, von hier ist die Winterlandschaft wunderschön anzusehen, und der Blick ins Rheintal.

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Vom Vorgipfel geht es nun über leichte Schneehänge gemütlich nach oben zum Isisitzgrat.

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Wenig später unterhalb der Felsstufen, deponiere ich die Schneeschuhe, und gehe zu Fuss weiter.
Da im Felsen bei den Kraxelpassagen Glatteis ist, ziehe ich die Steigeisen an.

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Das erste Felsband kann ich links durch eine grosse Rinne umsteigen. Auf diesem geht es wieder nach rechts bis zu einer kleinen Rinne. Durch diese überwinde ich das zweite Felsband.

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Im oberen Teil der Rinne ist noch ein Fixseil zur Unterstützung vorhanden. Die kurze Kraxelei macht mir sehr viel Spass und ist einfach 'Geil'! Zum Schluss noch über Schneespuren, und schon bin ich oben am Gipfelkreuz.

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Hier geniesse ich die Gipfelpause, das super Wetter, und die einmalige Aussicht in die Berge und Täler.

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Ich bestaune die Alvierkette, die im Frühling auf dem Programm steht.

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Auf demselben Weg steige ich zurück zu meinen Schneeschuhen, und weiter zurück zum Berghaus Malbun, wo eine Walliser Rösti und natürlich ein Kaffi Lutz auf mich warten.

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Schwierigkeiten:
Im Winter wenig besuchter Berg. Bis zum Isisitzgrat einfache Tour.
Am Gipfelhang muss ein wenig geklettert werden, Steigeisen und Pickel können hilfreich sein.
Schneeschuhskala: WT3 / WS

Aufstieg: 1000 Höhenmeter, in 3 bis 4 Stunden
Abstieg: 1000 Höhenmeter, in 2 bis 3 Stunden