Bürgle 2165 m.ü.M - Wintereldorado zwischen Bern und Fribourg

Der Gantrisch ist im Sommer der Hausberg der Berner, im Winter übernimmt diese Rolle sein Nachbar, der Bürgle. Beide bieten eine weitreichende Sicht auf die Berner Hochalpen.


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Von der Gantrischhütte auf den Bürgle: meine erste Schneeschuhtour der Saison 2025/2026.


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Von der Unteren Gantrischhütte beim Parkplatz startet meine Tour. Da es nicht so viel Schnee hat, denke ich mir, dass wohl nicht viele Tourengänger unterwegs sein werden. Die ersten Meter führen entlang des Sommersträsschens, wobei ich die Obere Gantrischhütte rechts liegen lasse, hinauf in die obere Ebene mit der Chummlihütte auf ca. 1792 m.


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Immer den Spuren folgend, in moderater Steilheit. Auf der linken Seite ist eindrücklich zu sehen, wie eine kleine Lawine abgegangen ist (siehe Bild).


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Nun Richtung Pass:
Zuerst flach, dann zunehmend steiler in Richtung Morgetepass. Bei der Querung befindet sich die Schlüsselstelle der heutigen Tour – ich habe gelesen, dass dieses Stück bei schlechten Verhältnissen ziemlich schwierig sein kann.


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Mit pickelharter Unterlage gehe ich die Querung unangenehm hinüber. Es ist wirklich herausfordernd, diese Passage hat es in sich. Mit den Schneeschuhen ist es besonders schwierig, da die vorhandene Spur wenig Platz lässt.


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Meine Tourenpartnerin ist etwas schlauer und zieht die Grödel an – eine sehr gute Entscheidung. Ich versuche es weiterhin mit den Schneeschuhen zu meistern, da ich mich bereits mitten in der steilen Querung befinde und ein Wechsel auf Grödel hier schwierig wäre. Also ziehe ich es mit den Schneeschuhen durch.


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Nun weiter – es ist ja nur ein kurzes Stück! Der schwierigste Abschnitt ist geschafft, danach wird es wieder einfacher und ich erreiche den Pass.


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Vom Übergang beim Pass, der bereits eine tolle Fernsicht bietet, halte ich mich südwestlich und steige den Hang hinauf zum Vorgipfel.


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Weiter über einen herabziehenden Kamm und einen kurzen Gegenanstieg zum Gipfel.


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Ich „sünnele“ etwas am Gipfel und lasse den Blick über das Gantrischgebiet schweifen. Den Abstieg nehme ich über die Aufstiegsroute. Bei der Schlüsselstelle ziehe ich diesmal die Grödel an, was deutlich einfacher ist.


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Schwierigkeiten:
Die Querung zum Morgetepass war bei den vorherrschenden Verhältnissen anspruchsvoll und auf den letzten Metern exponiert. Bei Hartschnee und schlechter Spur war grosse Vorsicht geboten. Bergauf und bergab: WT3


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Zeiten:
Gantrischhütte – Bürgle: 3 Std.
Bürgle – Gantrischhütte: 2,5 Std.


Höhenmeter:
Aufstieg: 700 hm
Abstieg: 700 hm