Der Gipfel liegt zwischen dem Bündner Ort Samnaun und dem Tiroler Ort Ischgl. Über seinen Gipfel verläuft die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz
Mit der Bergbahn geht es hinauf zum Alptrider Sattel. Auf weiss-rot-weisser Route steige ich auf dem Fahrweg etwas ab bis zum Wegweiser in der Kurve. Weiter durchquere ich in leichtem Auf und Ab und auf immer schmalerem Weg die Skiliftanlagen hoch. Ab jetzt geht es steiler aufwärts zur Seenplatte «Bei den Seen». Weiter geht der Weg durch Geröllhänge, über ein grosses Schneefeld wo die Überquerung mit Vorsicht begangen werden muss. Und schon ist das Flimjoch da und die schweizerisch-österreichische Grenze.

Vom Flimjoch gehe ich über die weiss-blau-weissen Markierungen, folgend über einen Schuttrücken nach oben. Die Route führt in ein steiles Felscouloir mit wenig festem Gestein.

Es ist besonders gut auf die Steinschlaggefahr zu achten. Im Couloir sind immer wieder leichte Kletterstellen zu bewältigen, einige Meter auch im 2 Grad.

Die Hände werden gebraucht, es macht enorm Spass zum Kraxeln, da fühle ich mich Zuhause. Gegen Ende des Couloirs macht die Route einen Bogen nach links und ich erreiche dann den Westgrat des Bürkelkopfs.

Über den Schuttgrat geht's jetzt leicht zum Gipfel.

Der Abstieg muss wieder mit höchster Konzentration begangen werden, bis das Couloir hinter mir ist. Danach ein leichter und gemütlicher Abstieg zur Bahnstadion.

Schwierigkeit: Brüchige und rutschige Alpine Tour, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert.
Weiss-blau-weiss markiert T5, einige Kletterstellen bis 2 Grad. 800 Höhemeter im Auf- und Abstieg mit einer Gesamtzeit von 5 bis 6 Stunden.